Andalusien
Andalusien ist die südlichste der 17 autonomen Gemeinschaften von Spanien und liegt auf dem Festland. Im Süden Andalusiens befinden sich der Atlantik und das Mittelmeer. Sevilla ist die viertgrößte spanische Stadt und die Hauptstadt von Andalusien. Von allen spanischen Regionen stand Andalusien am längsten unter islamischer Herrschaft, die mit der Reconquista 1492 in Granada beendet wurde. In der Architektur sind die Einflüsse der Muslime noch zu sehen. Durch die Straße von Gibraltar werden Afrika und Europa auf einer Entfernung von 14 km voneinander getrennt. Der südlichste Teil vom europäischen Festland ist der Campo de Gibraltar.
Seit Generationen schon ist die Gesellschaft Andalusiens vor allem agrarisch geprägt. Landschaftsprägend für große Teile des Landes sind die Kulturen des Trockenlandes. Angebaut werden in den verschiedenen Gebieten Getreide, Sonnenblumen, Olivenbäume, Mandelbäume und Weinreben. Auf den bewässerten Feldern werden neben Mais, Reis, Erdbeeren und Gemüse auch Blumen angebaut. Darüber hinaus gibt es in Andalusien Plantagen die Zitrusfrüchte und Baumwolle liefern. Die Fischerei hat in Andalusien eine lange Tradition. Die andalusische Fischeiflotte ist die zweitgrößte von Spanien. Der Tourismus ist in Andalusien von sehr großer wirtschaftlicher Bedeutung. Badeurlauber und Sightseeing-Touristen reisen fast immer mit dem Flugzeug an. Für Golfspieler ist Andalusien mit seinen rund 60 Golfplätzen auch ein beliebtes Reiseziel.